Kaiser Buacontrol
Nachhaltiges Bauen
Veranstaltungsreihe der Kaiser Baucontrol zu Gast im Dresdner Schloss

Im Zentrum der Diskussionen standen dieses Mal die institutionellen, juristischen und politischen Rahmenbedingungen beim Bau und Erhalt von Immobilien unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit.

Am 26.08.2010 fand im exklusiven Rahmen des Hans Nadler Saales des Dresdner Residenzschlosses die gemeinsame Veranstaltung der Kaiser Baucontrol Ingenieurgesellschaft mbH und der Regionalgruppe Neue Bundesländer und Berlin des HypZert e.V. statt.

PSts Jan Mücke - Bundesministerium
für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
PSts Jan Mücke
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

Nachhaltiges Bauen soll nach Willen der Bundesregierung in Zukunft zu den politisch gesetzten Zielen der Ressourcen- und Energieeffizienz und des Klimaschutzes beitragen.
Der parlamentarische Staatsekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Jan Mücke beschrieb die Maßnahmen des Bundes und der EU, welche „das wirtschaftliche Wachstum vom Ressourcenverbrauch“ entkoppeln soll. Im Vordergrund stehen hier die Umsetzung der 2009 beschlossenen Energieeinsparverordnung bei Neubauten bzw. bei größeren baulichen Veränderungen von Gebäuden sowie die Förderung energieeffizienten Bauens und Sanierens, hier vor allem Effizienz- und Passivhäuser.

Jens Glöggler - ATP substain GmbH
Jens Glöggler
ATP substain GmbH

Nachhaltigkeit muss auch in der Immobilienbewertung eine Rolle spielen, fordere Jens Glöggler, Geschäftsführer bei ATP substain.
Sachverständige sollten z.B. den Energiebedarf oder den Anteil der erneuerbaren Energien als „nachhaltigkeitsbezogene Gebäudemerkmale“ in ihre Gutachten einbeziehen. Je nach Ausprägung könnten sich diese dann auf den Immobilienwert auswirken. Entscheidend aber ist, ob sich auf dem Markt in Zukunft eine Differenzierung zwischen nachhaltigen und nicht-nachhaltigen Gebäuden durchsetzen wird, um Auswirkungen auf die Wertermittlung zu haben.

Dr. Christoph Maier, - Schlawien Naab
Partnerschaft
Dr. Christoph Maier,
Schlawien Naab Partnerschaft

Welche Störungen bei der Errichtung von Immobilien die Nachhaltigkeit gefährden können, veranschaulichte Dr. Christoph Maier, Rechtsanwalt bei der Kanzlei Schlawien Naab Partnerschaft, in seinem Vortrag. Die Folgen von Störungen während dem Verlauf eines Bauprojekts in allen Phasen sind für Bauherren und Ausführende immens. Anhand von zahlreichen Beispielen verdeutlichte Maier die Ursachen und zeigte die juristischen Möglichkeiten zur Behebung der Störungen auf.

Der juristische Anteil besteht, neben der Durchsetzung der Anspruchsgrundlagen des BGB und VOB/B, vor allem im Vertragsmanagement und im Konfliktmanagement zwischen den Parteien. Generell, um solche Störungen zu umgehen, setzt Maier auf die „proaktive Mentalität“ aller am Bau Beteiligten.

Im Anschluss an die Vorträge folgte eine exklusive Führung durch die Türckische Cammer. Die Sammlung osmanischer Kunstgegenstände wurde erst im Frühjahr 2010 eröffnet. Kaiser Baucontrol hatte beim Ausbau der Räumlichkeiten die Projektsteuerung übernommen.


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